Exzentriker.



Erinnernd hier jetz:
Während eines meiner ersten Alkoholrräusche (öh, Rausche?) auf dem Hochheimer Weinfest vor langer langer Zeit:
Sekt war im Spiel und Boris Urban schleppte mich später nach Hause. Wirklich ziemlich fast ganz bis nach Hause. Ich nehme an, er war besorgt um mich.
Bevor er dazu Gelegenheit bekam, saß ich auf der Verkehrsinsel zwischen dem Musikgeschäft Bock und dem damaligen, oder aber erst späteren, Drogeriegeschäft Idea. In der an das Musikgeschäft Bock angegliederten Musikschule hatte ich einige Jahre Musikunterricht genommen für Instrumente, die ich heute so nicht mehr spiele. Im Idea wurde ich einmal gefragt, ob ich die Zahnbürste nicht bezahlen wolle. Wohlgemerkt in einem Alter, in dem ich durchaus ab und an etwas mitgehen ließ, aber doch nun wirklich keine Zahnbürsten.
Im seltsamen Bereich zwischen so nie erlebtem Delirium und einem schräg, aber halbwegs klar tickenden Hinterkopf. Mit Leuten um mich rum sprechend, im vollen Bewusstsein meines eigenen Unvermögens, auch nur annähernd klare Sätze zu formen.
Währenddessen, die, infolge kürzlicher begeisterter Lektüre des gesamten "Sherlock Holmes", nicht völlig von der Hand zu weisende Vorstellung, sich in einer Droschke auf dem Weg von A nach B zu befinden.

A nach B.

Kein raus erstmal.
Irgendwann aber wieder vorbei.

Und heute aber immer wieder trotzdem seltsam, gleichzeitg, mit dieser [intensivierendes Adjektiv] Distanz zu beobachten, quasi aus dem Droschkenfenster raus, wie ich halt unwahrscheinlich bin.

Was ist denn das mit der Kommunikation?

Wie geht das in diesen Zwischenräumen?

So halt: Ich mach was ich mach und dann bin ich raus. Oder ihr oder wer. Oder was?

Und dann aber eben tanzen.
Als ob alle hinschauen.
Und alle schauen hin.
Gebens aber nicht zu.

PR-Problem.

Und haben die anderen da dann wirklich Orgien, oder reden sie nur drüber? Naja, manche haben, weiß ich ja... Und aber trotzdem, eh: ein Stückchen Haut anfassen, und plötzlich ist alles falsch?

Adoleszentes Isolationspartyvolk.

Oder doch wieder nur der Blick aus der Droschke?
Keine Ahnung, ich hab ja nichtmal wirklich Drogen genommen.

 

/stuff

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die gute Situation machen



So begab es sich denn, dass ich mich mal wieder in meiner letzten Wahlheimat Offenbach einfand, folgend dem Ruf des sehr umtriebigen Herrn Jos Diegel, der hier und anderswo seine Kunst in unzähligen Formen unters Volk wirft.

Eine neuerliche Kollaboration war längst angesagt und lange angedacht und endlich nun also wird das, was sich in unseren Köpfen zusammenschwurbelte, seinen Weg in die Außenwelt finden. Und das geht dick rein.

Sonntag, den 1. Jilu 2012:

"DIE GUTE SITUATION ZUM SONNTAG"
DER WARST und ROTER MALER STADTLICHKEIT

Was gibt es schon besseres zu tun, wenn sich alles ins Innere verlegt, als eine Situation zum rausgucken. Zu einer wirklich gemeinsamen ernst gemeinten Sache treffen sich zwei zu einer Übung, nicht im Freien, aber im Vorstellbaren. Diese Sache ändert sich dann stündlich. Die Fortsetzung der Immobilie mit anderen Mitteln, das mobile Haus wandert mit der Sonne oder mit uns. Eine asymmetrische multimediale Präsenz wegen, zu, auf, für und gegen die Rhetorik der Stadt, die wir nicht sind.

So ab 5-6 Uhr bis ein paar Stunden später, wir haben ja Zeit.

In der Nähe des Unicampus Bockenheim in Frankfurt (mehr lässt sich zur Ortsbestimmung noch nicht sagen. kommt einfach dahin, ihr findet das dann schon). Könnt auch schon früher kommen, Da gibts nämlich das Sommerfest vom Kulturcampus Frankfurt und mithin einiges zu sehen und tun und so.

Gut gut.


English:

I'm back in my last chosen Hometown Offenbach to finally pursue a long due cooperation with the very busy Mister Jos Diegel.

Sunday 1. Jylu 2012:

"THE GOOD SITUATION ON SUNDAY"
DER WARST and RED PAINTER URBANITYTHING

surprisingly accurate Google translation:

What is there to do better when it's all moved into the interior, as a situation to watch out. For a really common thing seriously meant to take two of an exercise, not outside, but the unimaginable. This matter will then change every hour. The continuation of the property by other means, the mobile home moves with the sun or with us. An asymmetric multi-media presence due to, on, for and against the rhetoric of the city that we are not.

Its gonna start around 5-6 and will go on for a few hours. Near the Unversity Campus Bockenheim in Frankfurt. Just go there, You'll find it eventually.

You can also come earlier for the summerfest of Kulturcampus Frankfurt, as there are going to be plenty of other nice things to see and do and stuff.

Good Good.

Simon Schäfer der Warst

 

/tour

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Eva hat den Hessischen Filmpreis gewonnen!



Trotz aller persönlichen Angelegenheiten, die ich hier nicht weiter erörtern möchte, ist es doch sehr schön, wenn nahestehenden Menschen gutes widerfährt.

filmstill n gschichtn

Mit einer seltsamen Mischung aus Stolz, Schmerz und Freude weise ich also hier mal darauf hin, dass Eva Beckers wunderbarer Film n gschichtn, über den ich auch hier das eine oder andere mal berichtete, letzte Woche verdientermaßen den dann doch nicht ganz unbedeutenden Hessischen Filmpreis gewonnen hat.

---english---

Besides all the personal issues that I won't go into any deeper, it is great when nice things happen to the ones close to you.

It is with a strange mix of joy, pride and pain for me to announce that Eva Becker's wonderful Film n arratives has won the Hessische Filmpreis last week.

Herzlichen Glückwunsch.

 

/sonstwas

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n arratives



Quick quick quick!

Eva uploaded her amazing film to Vimeo where you'll be able to watch it until 1st of April. So what are you waiting for?

Watch it!

NOW!

n arratives from Eva Becker on Vimeo.

 

/sonstwas

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Eva ist soo toll!



I love her I love her I love her.

 

/blog

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Smash the Business Twit



I produced the soundtrack for the iThing game "Smash the Business Twit", which was programmed by Owi Mahn and which my lovely girlfriend Eva made graphics for.

So if you own one or two or more of those shiny gadgets with a rotten apple on its backside, Go and BUY IT NOW! It will make you incredibly cool and sexy and me incredibly rich and famous!

Smash iPhone

WHAT ARE YOU WAITING FOR?

 

/projects

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Ausstellung im Hafen 2



Tschä...

Da ist seit meinem letzten Eintrag soooo verdammt viel vorgefallen, dass ich jetz garnicht so recht weiß wo anzufangen.

Nun zunächst einmal den Veranstaltungshinweis:

Meine Ausstellung Kompressionsartefakte steht zwar schon seit dem 14. Februar im Hafen 2 in Offenbach, aber am 7. März ab 19 Uhr findet, wenn auch leicht verspätet, noch mal eine offizielle Vernissage inklusive Liveperformance und Redenschwingen statt.

Leider (oder eigentlich eher nicht leider) war ich letzte Woche mal so auf feinem Familienentspannungsurlaub auf Norderney, weswegen ich mich nicht so recht um die Werbung dafür kümmern konnte. Darüber hinaus hat mir mein ansonsten soweit außerordentlich fein geratener Neffe seine schäbigen Mikroben um die Ohren gehauen und mich eigentlich bis gestern lahmgelegt. Das war meines Erachtens nicht notwendig gewesen.

Noch weniger notwendig war allerdings der Umstand, dass sich mein Rechenknecht seinerseits ein paar weitaus schäbigere Mikroben zugelegt hat und ICH GRAD KOTZEN KÖNNTE, weil das wieder einen Haufen Zeit kosten wird, ihn wieder sauber zu kriegen.

Hm.

 

/sonstwas

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jetzt mal wirklich



...Also hab ich mir überlegt, mal so was Bloggiges zu richtigmachen. Ist eigentlich auch schon ein bisschen länger her, allerdings hab ich es erst jetzt geschafft, das Blog-Skript ordentlich und nach meinen Vorstellungen (zumindest halbwegs) zum Laufen zu kriegen. Selber schuld, wenn man ein Kontrollfreak ist und keine Lust drauf hat, die ganze Nummer bei Wordpress oder was zu starten. Jetzt also Blosxom... merkwürdige Weichware...

Naja, nichtsdestotrotz also dann zukünftig käsige Ergüsse und so Sachen.
Ja, Sachen.
Augenscheinlich ist das Cyber-web zwischenzeitlich dermassen voll damit, dass es letztlich keinen großen Unterschied zu machen scheint, ob man welche hinzufügt oder nicht. Obwohl ∞+1 halt immer so 'ne Sache ist.

Eigentlich nicht so spannend bis jetzt. sollte wohl noch kommen, wenn was passiert. Was auch immer passieren soll. Irgendwas passiert ja immer.

Ob die Linkerei so funktioniert, bleibt abzuwarten/auszuprobieren...

Hm, hat nicht so richtig funktioniert... mal sehn...

Na, wer beim Html die Anführungszeichen weglässt ist selber doof. Außerdem eine Gelegenheit, eine Linkerei zu Evas Youtubeaccount zu verlinken, damit sie noch viiiiiiiel viel mehr Klicke bekommt und letztendlich dann so reich und berühmt wird, dass ich mich von ihr aushalten lassen kann. Hm.

Wie dem auch sei. Erstmal so.

 

/blog

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Bild und Ton



Halooooooooo, Menschlinge da!

Freude soll über euch kommen und das nicht zu knapp. Um dem Vorschub zu leisten habe ich ein paar nette Müsiken zusammengebratzt, die euch einstimmen mögen auf den allerbesten Sex, den ihr im Leben haben werdet! Allerdings nicht mit mir! Da müsst ihr schon selber kucken, wo ihr den herbekommt. Von mir gibt's nur Bild und Ton, davon aber reichlich, und zwar hier:

Dreimusik

Davon abgesehen werde ich den Warstletter ab sofort teilen, weil mein blöder Provider ein blöder Provider ist. Aber das nehme ich in kauf, schließlich ist er seehr seehr günstig. Da kamma nich viel sörwiss erwareten.

Alle ihr, die ihr diese imehl erhaltet, seid hiermit die "EINEN", und mithin die große Menge derer, die sich dafür entschieden haben, einen emailaccount zu besitzen, der den Warstletter auch über den neuen Provider akzeptiert, ganz so wie's sein soll.

Da gibt's dann noch die "ANDEREN", die unter anderem einen schäbigen Hotmail-account ihr eigen nennen, wo mein Provider auf einer finsteren Blacklist aufgeführt wird und mir deswegen einen ungerechtfertigt großen Schwung Mehldämonen in die Postkiste werfen.

Außerdem bin ich dabei, einen Blog ins Netz zu klatschen, auf dem ich fürderhin mein Diplom zu dokumentieren gedenke. Der sieht auf ein paar Browsern noch voll scheiße aus, und ich weiß das auch, aber da bin ich ja auch noch dran. Könnta ja ma wassagen tzu!

::warst mal was wieder für die EINEN

 

/sonstwas

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26.06.: definitiv LETZTE NOISELOUNGE im Rotari!



Liebe Freunde,

reifliche Überlegung meinerseits zeitigte den Entschluss, die monatliche Noiselounge im Rotari zu den Fischen zu schicken. Das Ding ist fertig jetzt!

Daher wird nach der Veranstaltung am 26.6. keine weitere dieser Art mehr stattfinden.

Dies sollte allerdings dann ein nur eher untergeordneter Grund zur Trauer sein, ich bin dann ja nicht tot oder was und den Warst gibt es auch weiterhin. Unbedingt jedoch sollte es ein Grund sein, an diesem Abend vorbei zu kommen und zum letzten mal das anzuhören und -schauen, was ich da immer so gemacht hab. Es gibt merkwürdige Leifmusik und so. Ich würde mich freuen wie ein Mensch, der sich sehr sehr freut, wenn möglichst viele nette Menschen diesem Abend durch ihre Anwesenheit zu herausragendem Glanz verhälfen... verhülfen... verhölfen? Fußballachtelfinale kann ja vorher. Und dann hinterher feiern als wie wenn morgen nicht morgen wäre, sondern was anderes.

Es ist die letzte Gelegenheit!

Eingedenk dieser Entwicklung plane ich natürlich auch die eine oder andere an diesem Abend eventuell stattfindende Attraktion, möchte jedoch noch nicht zuviel versprechen, weil sonst wieder alle meckern, wenn's nur so wird wie immer.

Das Rotari befindet sich in der Berliner Str. 50-52 auf der zweiten Ebene direkt an der S-Bahnhaltestelle Marktplatz. In Offenbach!

alle lieben Grüße, Simon Schäfer der Warst


Dear friends,

the Noiselounge on June 26th will be the last one.

Please don't cry. Just come over, listen, watch and learn. Bring all your boring friends (I won't mind if you bring your cool friends as well) and help the event get exceptional.

As usual, it will take place at the ROTARI Berliner Str. 50-52 Offenbach

all the Greetings, Simon Schäfer der Warst

 

/warstletter

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